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Der Steinbock Ich steh auf einem Berg, ich seh auf einmal klar. Das, was ich seh’ ist mir die größte Qual. Da unten fließen Bäche in’s Tal, doch sie führen Schaum und das Wasser ist braun...

Die Welt brennt Wir fliegen durch die Nacht und rauben heimlich eure Schätze und streuen Treibsand auf eure Straßen und Plätze. Wir legen diese Metropole in einen tiefen Schlaf und entfesseln das Raubtier im Schaf...

Tenochtitlan Die Sterne leuchten hell über feinem Wüstensand, auf einem Planeten, den der Adler mit der Schlange im Mund erfand, um sich zu freuen an seiner eigenen Pracht. Er hat Berge, Flüsse und den Ozean gemacht...

Stumpfer Stift Der Stift ist stumpf geworden und es füllen sich die Zeilen und ich sitz schon viele Jahre hier nur um an ihnen zu feilen. Von diesem Fenster überblick ich diese Straße. Es hat geregnet und die Luft trägt keine Abgase...

Flaschenpost Sieben Wochen her, dass wir den Hafen verließen, Leinen los, um die Ferne zu erschließen, alte Abenteuer in unsern Köpfen, fern der Enge aus dem Vollen zu schöpfen...

Dachsland Gestrandet auf dem Kriegsplaneten und erst mal werd ich bleiben, doch was er mir zu bieten hat muss sich erst noch zeigen. Vielleicht gibt’s ja was zu holen, liegt ein Schatz versteckt im Boden, werd ich ihn noch heut Nacht heben, graben bis Erdplatten beben.

Ballade Eine kleine Ballade klingt noch in meinen Ohren, während mich zwei Taxifahrer beinahe überfahren. Sie hupen und sie schreien, ich soll doch zur Hölle gehen. Ich sag zurück, es tut mir leid, ich hab euch übersehen...

Retrospektive Eine Nachricht aus einem anderen Leben, mit nem ziemlich guten Beat in ihrem Umschlag kleben. Ja, die Menschen kommen und gehen, ja, die Zeit bleibt niemals stehen, ja, die nächsten kommen schon, ich seh schon ihre Fahnen wehen...

Dio Cane Schau, schau, wie er kriecht, im Schlamm vor sich hin siecht. Er hat kein Gesicht, dieser giftige Wicht. Strukturloses Wesen, ich fress einen Besen, wenn der etwas schafft, der Welt etwas vermacht...